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Freitag der 10. Februar

 


Informationen für Aupair



Als Aupair ins Ausland

 

Soll man nach der Schule sofort studieren oder gleich eine Ausbildung anfangen?

Viele Menschen möchte jedoch zunächst diesen Freiraum nutzen, um einmal praktische Erfahrungen zu sammeln, mal etwas anderes sehen und vor allem nach vielen Jahren des Lernens eine Auszeit zu nehmen, wobei auch diese Zeit sinnvoll genutzt werden soll.

Warum sich nicht gleich in andere Länder aufmachen? Möglichkeiten gibt es genügend, zum Beispiel kann man als Au-Pair im Ausland andere Länder, andere Sitten, andere Kulturen kennen lernen, Erfahrungen sammeln, welche die Persönlichkeit weiter bringen, das Selbstvertrauen stärken und die Sichtweise erweitern helfen.

Außerdem lernt man so eine Sprache wirklich, nicht nur aus Büchern und mittels Einpauken von Wörtern und Regeln, abgefragt durch Arbeiten und Tests, mit Notenstreß und Lerndruck, sondern im Alltag ganz unkompliziert, indem man die Sprache lebt, sie täglich benutzt und erfährt. Eines Tages wird man feststellen, dass man sich gar nicht mehr anstrengen muss, um zu lernen, man beginnt in der Sprache des Gastlandes zu denken und ganz selbstverständlich erweitert sich der Wortschatz tagtäglich.

Auch macht es sich in Bewerbungen gut, wenn man mit absolvierten Auslandsaufenthalten glänzen kann

Was heißt "Au-Pair"?

"Au-pair" ist französisch und heißt "auf Gegenseitigkeit". Das bedeutet, dass ein Au-Pair-Aufenthalt für ein Aupair und die Gastfamilie auf gegenseitigem Geben und Nehmen beruht. Alle Beteiligten sollen von diesem Miteinander profitieren.

Als Aupair wird man im Gastland von einer Familie für 6 oder 12 Monate als Familienmitglied aufgenommen und lernt auf diese Weise die Kultur und die Sprache besonders intensiv kennen. Dafür hilft ein Au-Pair seiner Gastfamilie bei der Kinderbetreuung und im Haushalt. Diese Mithilfe beträgt gemäß des europäischen Aupair Abkommens bis zu 30 Wochenstunden, das Taschengeld ist je nach gewähltem Gastland unterschiedlich hoch.

In einigen europäischen Ländern wird als zusätzliche Alternative das sogenannte Au-Pair-Plus Programm angeboten. Sowohl die Mithilfezeiten, als auch das Taschengeld sind hierbei höher.

Der Besuch einer Sprachschule im Gastland ist immer zu empfehlen. Ein Sprachkurs garantiert nicht nur den Erwerb qualifizierter Kenntnisse, sondern erleichtert auch den Kontakt zu anderen jungen Leuten.

So man sich für einen Aupair Aufenthalt in den USA und Kanada interessiert, dort müssen die Au-Pair Bewerber besondere Qualifikationen nachweisen. Die Zeiten der Mithilfe in den Gastfamilien liegen zudem höher, bei bis zu 45 Stunden in der Woche, jedoch wird auch ein höheres Taschengeld gezahlt.

In Australien und Neuseeland besteht als Besonderheit die Möglichkeit, mit einem Studentenvisum einen Au-Pair ähnlichen Aufenthalt in einer Familie zu verleben.

Die Grundvorraussetzungen für die Teilnahme an einem Au-Pair Programm sind je nach Gastland verschieden, im Allgemeinen jedoch: Alter zwischen 18 und 30 Jahre (je nach Gastland), Erfahrungen in der Betreuung von Kindern, Grundkenntnisse in der Sprache des Gastlandes.

Literatur und Informationen finden Sie hier.

 

Wie wird man Au-Pair?

Wir empfehlen, wenn Sie als Au-Pair ins Ausland gehen möchten, sollten Sie sich zu Ihrer eigenen Sicherheit an eine professionelle Au-Pair-Agentur wenden.

Gute Agenturen wickeln nicht nur die Vermittlung in eine passende Familie und den Papierkrieg mit den Behörden für Sie ab, sondern stehen dem Au-Pair und der Gastfamilie auch während des gesamten Aufenthaltes mit Rat und Tat zur Seite.

Oftmals arbeitet eine deutsche Agentur auch mit verschiedenen ausländischen Aupair-Agenturen zusammen, man hat auf diese Weise dann einen Ansprechpartner im Heimatland und auch im Gastland. Im Notfall, wenn etwas nicht stimmen sollte, eine enorme Hilfe und auch eine große Beruhigung für Sie selbst und Ihre Familie.

Sollte es dauerhafte Probleme in der "Familie auf Zeit" geben, betreut die Agentur auch einen eventuell nötigen Wechsel.

Beid er Auswahl der richtigen Agentur sollten Sie folgende Punkte unbedingt beachten:

  • Das Vermittlungs-Unternehmen muss natürlich zunächst seriös auftreten (das heißt, dass beispielsweise keine falschen Versprechungen über die teilweise langwierigen Bewerbungsfristen oder die Höhe des Taschengeldes gemacht werden)
  • Die Agentur sollte möglichst auch im Gastland mit einer Dependance vertreten sein oder jedoch mit einer dortigen Agentur für Sie zusammen arbeiten - und Ihnen diese Agentur vor Ihrer Abreise auch nennen.
  • Außerdem muss garantiert sein, dass die Gastfamilie und das zukünftige Au-Pair individuell ausgewählt werden und die Möglichkeit haben, sich bereits vor dem Aufenthalt kennenzulernen.
  • Eine gute Vermittlungsstelle steht beiden Parteien des Au-Pair-Verhältnisses auch nach dem ersten Tag als Ansprechpartnerin zur Verfügung.
  • Zusätzliche Einführungsveranstaltungen vor Beginn des Aufenthaltes und das Angebot zum Informationsaustausch mit ehemaligen Au-Pairs zeigen ebenfalls, dass in einer Agentur professionell und verantwortlich gearbeitet wird.


  • Erfüllt die ausgewählte Vermittlungs-Agentur all diese Voraussetzungen, ist der erste Schritt für einen schönen und runden Au-Pair-Aufenthalt getan!

Sprachkurse müssen zumeist vom Aupair selbst bezahlt werden, es gibt aber auch Familien, welche sich hierbei beteiligen oder die Kosten komplett übernehmen

Abhängig vom Gastland muss auch eine Kranken- Unfall- und Haftpflichtversicherung auf eigene Kosten abgeschlossen werden, in einigen Ländern wird dies von der Gastfamilie übernommen.


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