Neuer Ausflug, neues Ziel, dachten wir uns, unter äußerst tatkräftiger Mithilfe
unseres Busunternehmers wurde nach den Ausflügen nach Paris ein Abstecher nach Amsterdam organisiert.
Das Venedig des Nordens als Ziel, fuhren wir am 23.05.2003 um 22.00 Uhr los,
mit Haltestellen in Annweiler, Landau, Gräfenhausen, Mannheim und Lindau
mit letztenendes 100 Personen in zwei Bussen.
Unser erster Zwischenhalt galt einer Käserei / Holzschuhmacherei, in welcher auf anschauliche Weise
die traditionelle Herstellung dieser Produkte anschaulich wurde.
Anschließend suchten wir eine wirklich schöne Windmühle in der Umgegend auf,
um im Verlauf einer Besichtigung auch einige Gruppenfotos for diesem Schmuckstück zu machen.
Nächster Halt war ein malerisches Fischerdorf, wunderschöne Architektur mit einem Hafen voll mit
alten Segelschiffen und Fischerbooten.
Alleine dieser Anblick war die Fahrt wert.
Nach der Weiterfahrt nach Amsterdam selbst stand eine Schiffahrt durch die Grachten auf dem Programm.
Hier einige Eindrücke der Fahrt des für uns reservierten Ausflugsbootes.
Die nachfolgende Zeit bis 20.00 Uhr war für alle frei zur Verfügung.
Das Wetter ließ uns ein bischen im Stich und im Verlauf der Abfahrt kam es zum Albtraum
der Organisation, 5 Au-pairs kamen nicht zum vereinbarten Treffpunkt. Auch nach über zwei Stunden Wartezeit kamen sie nicht.
Die niederländische Polizei sucht nach deren Auskunft Personen über 18 Jahren erst nach
48 Stunden des Ausbleibens, man ist ja schließlich Erwachsen.
Eine selbst vorzunehmende
Suche in einer Stadt mit 800 000 Einwohnern, 60 Grachten und rund 1400 Brücken, mit
malerischen Verwinkelungen und hunderten kleinen Gässchen, unzähligen Lokalen, Marktständen und Passagen,
im Gewirr zehntausender Fahrradfahrer und Massen umherströmender Einheimischer und Touristen ist nahezu
aussichtslos.
Die Busse konnten nicht länger Warten, nach 2 Stunden Überzeit war keinerlei Spielraum für weiteres
Ausharren. Jeder Bus fuhr zwar im Interesse der Sicherheit aller Mitreisenden
mit 2 Busfahrern, jedoch weiteres Ausharren bringt die Zeitplanung
der Fahrer durcheinander. Zu langes Warten birgt Sicherheitsrisiken auf der Rückfahrt, sodass
nach mehr als 2 Stunden des Wartens im Interesse aller Wartenden die Rückfahrt angetreten werden musste.
So verlief die Rückreise ohne die 5 Damen, auch in entsprechend gedrückter Stimmung.
Nach Abfahren der gleichen Haltestellen endete die Fahrt gegen 06.00 Uhr am 25.05.2003,
das lange Warten auf eine Nachricht der 5 fehlenden Damen hatte jedoch erst in dem Mittagsstunden
ein Ende, als diese per Zug die niederländische Grenze überquerten und die mitgeführten Handys
in den deutschen Netzen wieder funktionierten.
Die 5 Au-pairs trafen jeweils erst in den späten Abendstunden ein, wohlbehalten, Gott sei Dank.
Dieses Vorkommnis veranlasst uns, ein neues und verbessertes Konzept zur Durchführung
von Au-pair Ausflügen zu erarbeiten. Näheres finden Sie
hier.
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