Das kommt daher, dass Deutschland für Au-pair sehr unattraktiv geworden ist.
Au-pair verdienen ein vielfaches des hiesigen Au-pair -Taschengeldes, wenn sie sich, was für Angehörige der EU
ohne weiteres möglich ist, eine andere Beschäftigung suchen.
Selbst für 500 Euro pro Monat, dieser Betrag wird von einigen Gasteltern für Au-pair aus dem EU-Bereich geboten,
findet man kaum ein Au-pair aus der EU.
Auch sollten Sie bedenken, dass Au-pair aus dem Bereich der EU, USA oder gar Neuseeland sich selbst die
Gasteltern aussuchen, nicht umgekehrt.
Das heißt, die Gasteltern müssen sich über die Au-pair -Agentur bewerben und bekommen irgendwann vielleicht einen Anruf
einer jungen Dame aus diesen Ländern, welche dann die Familie dahingehend bewertet, ob sie als Au-pair kommen möchte.
Zudem stellen Au-pair aus diesen Ländern erfahrungsgemäß erheblich höhere Ansprüche in allen Lebenslagen, sind sie doch
mit einem dem unsrigen vergleichbaren Lebensstandart aufgewachsen, oder gar höher.
Im Haushalt und bei der Kindererziehung kennen diese Bewerberinnen oft längst nicht so gut aus.
Wir empfehlen, auf englischsprachige Au-pair anderer Herkunftsländer Ihr Vertrauen zu setzen.
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